Gemeinsame Pressemitteilung des AELF Erding und der WBV Erding w.V.
WBV Erding und AELF Erding vereinbaren Kooperation

WBV-Vorsitzender Rainer Mehringer (l.) und Bereichsleiter Forsten AELF Erding Stefan Warsönke (r.)

Die Unterzeichner der Kooperationsvereinbarung: 1. WBV-Vorsitzender Rainer Mehringer (l.) und Bereichsleiter Forsten AELF Erding Stefan Warsönke (r.)

Der Klimawandel und die demographische Entwicklung bei den Waldbesitzern stellen die Forstwirtschaft vor große Herausforderungen, die nur im engen Schulterschluss von Staat, Verbänden und den Forstlichen Zusammenschlüssen der Waldbesitzer bewältigt werden können. Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer müssen bestmöglich unterstützt werden, damit der Wald auch in Zukunft seine wichtigen Funktionen für die Gesellschaft erbringen kann.

Die Waldbesitzervereinigung Erding (WBV) und die Forstbehörde am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Erding (AELF) haben ihre zukünftige Zusammenarbeit in einer Kooperationsvereinbarung besiegelt. Beide Partner wollen den Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern dabei helfen, ihren Wald nachhaltig und zukunftsweisend zu bewirtschaften. Das Angebot umfasst unter anderem Beratung, finanzielle Förderung, Holzvermarktung und Fortbildungsangebote. Vor allem der Klein- und Kleinstprivatwald soll bei der Bewirtschaftung bestmöglich unterstützt werden, um strukturelle Nachteile zu überwinden und die Zukunftsfähigkeit des Waldes zu sichern.

Ein Schwerpunkt der künftigen Zusammenarbeit von WBV und AELF liegt im Angebot gemeinsamer Fortbildungsveranstaltungen. Dazu zählen Informationsabende, Waldbegehungen, Lehrfahrten und forstpraktische Schulungen.

Am 9. Dezember wurde die Vereinbarung während des Waldbesitzerabends in Kirchasch, Gemeinde Bockhorn vom 1. Vorsitzenden der Waldbesitzervereinigung Erding Rainer Mehringer und dem Bereichsleiter Forsten des AELF Erding Stefan Warsönke feierlich unterzeichnet. Die Kooperation von Forstlichem Zusammenschluss und staatlicher Forstverwaltung ist ein wichtiger Baustein des „Waldpaktes“ zwischen der Bayerischen Staatsregierung und den Vertretern des Waldbesitzes vom Juli 2018.