Gemeinsam für die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer
WBV Freising und AELF Erding vereinbaren Kooperation

Die Unterzeichner der Kooperationsvereinbarung: WBV-Vorsitzender Josef Denk (2.v.r.), Bereichsleiter Forsten Stefan Warsönke (2.v.l.) mit dem Forstlichen Berater Andreas Ploner (1.v.l.) und WBV-Förster Ingo Kellner (1.v.r.)

Der Klimawandel und die demographische Entwicklung bei den Waldbesitzern stellen die Forstwirtschaft vor große Herausforderungen, die nur im engen Schulterschluss von Staat, Verbänden und den Forstlichen Zusammenschlüssen der Waldbesitzer bewältigt werden können. Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer müssen bestmöglich unterstützt werden, damit der Wald auch in Zukunft seine wichtigen Funktionen für die Gesellschaft erbringen kann.

Deshalb haben die Waldbesitzervereinigung Freising (WBV) und die Forstbehörde am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Erding (AELF) ihre zukünftige Zusammenarbeit in einer Kooperationsvereinbarung besiegelt. Beide Partner wollen den Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern dabei helfen, ihren Wald nachhaltig und zukunftsweisend zu bewirtschaften. Das Angebot umfasst Beratung, finanzielle Förderung, Holzvermarktung und Fortbildungsangebote. Vor allem der Klein- und Kleinstprivatwald soll bei der Bewirtschaftung bestmöglich unterstützt werden, um strukturelle Nachteile zu überwinden und die Zukunftsfähigkeit des Waldes zu sichern.

Ein Schwerpunkt der künftigen Zusammenarbeit von WBV und AELF liegt im Angebot gemeinsamer Fortbildungsveranstaltungen. Dazu zählen Informationsabende, Waldbegehungen, Lehrfahrten und forstpraktische Schulungen. Beim "Bildungsprogramm Wald", das nächstes Jahr wieder von Januar bis März stattfindet, wird an sechs Theorieabenden und zwei Praxistagen Grundlagenwissen für alle Waldbesitzer vermittelt.

Am 22. Oktober wurde die Vereinbarung in Moosburg vom 1. Vorsitzenden der Waldbesitzervereinigung Freising Josef Denk und dem Bereichsleiter Forsten des AELF Erding Stefan Warsönke unterzeichnet. Die Kooperation von Forstlichem Zusammenschluss und staatlicher Forstverwaltung ist ein wichtiger Baustein des "Waldpaktes" zwischen der bayerischen Staatsregierung und den Vertretern des Waldbesitzes vom Juli 2018.