Gefährliche Aufarbeitung der Schadhölzer!
Sturmtief Sabine wütet in den Wäldern

Sturmschäden in einem Fichtenbestand

Sturmschäden in einem Fichtenbestand (Foto: A. Ploner)

Vom Sturm geworfen oder gebrochen wurden vor allem Fichten und zahlreiche vom Eschentriebsterben geschwächte Eschen. Meist handelt es sich um einzelne Bäume oder um „Nester“ von mehreren benachbarten Bäumen. Vereinzelt sind auch flächige Schäden festzustellen. Wegen der Borkenkäfergefahr im Frühjahr müssen die Waldbesitzer die geschädigten Fichten zügig aus dem Wald bringen.

Die vom Sturm geworfenen oder gebrochenen Fichten stellen für den Borkenkäfer einen idealen Brutraum dar. Deshalb müssen alle Schadbäume bis zum Beginn der Schwärmzeit Mitte April aufgearbeitet und aus dem Wald gebracht werden. Die Arbeit in den vom Sturm geschädigten Waldbeständen ist äußerst gefährlich, weil viele vorgeschädigte Bäume oder abgebrochene Stammteile noch umfallen können. Außerdem steht das Holz umgeworfener Bäume meist unter Spannung, was die Arbeit mit der Motorsäge besonders gefährlich macht.

Den Waldbesitzern wird daher geraten, sich von Profis helfen zu lassen. Dazu können sie sich entweder direkt an Forstunternehmer in der Nähe wenden oder sich von den Waldbesitzervereinigungen einen Forstunternehmer vermitteln lassen.


Für die Verbringung des Schadholzes aus dem Wald und die Wiederaufforstung der Schadflächen gibt es staatliche Zuschüsse.

Ansprechpartner sind die zuständigen staatlichen Förster, die auch kostenlos vor Ort beraten.
Wenden Sie sich an Ihren zuständigen Revierförster/ Ihre zuständige Revierförsterin, falls Sie noch Fragen haben. Wir beraten Sie gerne.